Kinderatelier

Sonntag, 26. Februar 2017

Kunst hautnah erleben - GYM

Die aktuelle Ausstellung in der Aula der Alten Handelsschule zeigt Arbeiten von 7 Künstlerinnen und Künstlern, die allesamt in der benachbarten ehemaligen Turnhalle in einem riesigen Gemeinschaftsatelier arbeiten. Wo früher zu Trillerpfeife Völkerball gespielt oder gymnastische Übungen zensiert wurden, entstehen heute großartige Kunstwerke, die man sich aktuell in der Ausstellung GYM anschauen kann. Und dass diese Kunst auch unmittelbar berührt, zeigen Bilder von Besuchern vor einem seltsam geformten Tierchen oder einem dicken Schwein:

Eysel von Jana Mertens, Bronze, 2016
Schwein von Adam Noack, Acryl auf Leinwand, 2015





Und Nervenkitzel pur gibt es beim "Kartenhaus" von Jana Mertens: Kippt es oder kippt es nicht ?

Montag, 16. Januar 2017

Gefährten im Schnee


Manche Kunst kommt vor allem im Winter gut zur Geltung, wie hier die phantastische Figurengruppe der Bildhauerin Jana Mertens in der Alten Handelsschule Kleinzschochers.


Und für die Kleinen hier noch ein Buchtipp, falls es draußen mal wieder ungemütlich wird und die Sehnsucht nach Sonne und Sommer steigt: Liebevolle Geschichten von Haary und Bärchen der Autorin und Illustratorin Sylvia Steinbring in deutsch und englisch !
© Sylvia Steinbring

Dienstag, 20. Dezember 2016

Neujahrswintergrüße

Mit unseren selbst gebastelten Schneekristallen wünschen wir allen eine schöne Winterzeit und freuen uns auf spannende Aktionen im Primzahljahr 2017 !


Und wer für Weihnachten noch eine schöne Geschichte sucht zum Lesen, Vorlesen oder Fortsetzen, dem sei das Buch "Wie sich die Weihnachtsgans vor dem Ofen rettete" von Natalie Dargent und Magali Le Huche wärmstens empfohlen:


Montag, 21. November 2016

Neue Drechselbank in der Alten Handelsschule

Im Handwerkskeller der Alten Handelsschule kann seit Neuestem unter Anleitung gedrechselt werden. Eine super Möglichkeit, ein altes traditionelles Handwerk des Erzgebirges in Leipzig kennen- und schätzen zu lernen:


Und wie die Drechselmaschine angetrieben wird, wurde uns auch gleich erklärt. Fast so wie eine alte Nähmaschine, nur mit Strom …
 

Donnerstag, 20. Oktober 2016

"Stille Post" - Eine Ausstellung zum Weiterdenken und Mitmachen

"Ich sende Dir einen Gedanken, denke ihn weiter … "
Dieser Satz des Berliner Mail-Art-Pioniers Robert Rehfeld (1931-1993) galt nicht nur den Künstlern der Ausstellung "Stille Post" in der Alten Handelsschule, sondern insbesondere auch den Besuchern. Auf welch fruchtbaren Boden er fiel, konnte nun anlässlich einer Führung für Vorschulkinder erlebt werden. Denn einige der Kinder haben sich nicht nur die ausgestellten Bilder genauer angeschaut, sondern selbst zum Stift gegriffen. So entstand zunächst ein Bild nach einem Satz, der durch 11 Kinder weiter getragen wurde. Viel Spaß gemacht hat anschließend auch ein bekanntes Faltspiel, wodurch im wahrsten Sinne des Wortes "verrückte" Figuren entstanden sind:


Doch völlig verrückt war die Tatsache, dass ein Kind zufällig 32 blaue Buchstaben auf ein Blatt geschrieben hatte und damit das 32. Bild der Ausstellung "Stille Post" mit bislang 31 Bildern geschaffen hat :o)



Link zur Ausstellung "Stille Post"

Montag, 26. September 2016

Hinter den Kulissen der bildenden Künste >> Offene Ateliers Leipzig >> 25. 9. 2016

Am Sonntag, den 25. September 2016 öffneten sich in sämtlichen Stadtgebieten Leipzigs über 100 Ateliers bildender Künstlerinnen und Künstler. Wie schon in der großen Theaterwerkstatt war hier fragen nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Aber was noch viel toller ist, mancherorts konnte sogar selbst zu Stift und Pinsel gegriffen werden, wie z. B. bei Doris Wutzler in der Weißestr. 13 oder bei Tatjana Petkova in der Lößniger Str. 9-11. Weil es aber zu lange dauern würde, alles hier aufzuzählen, anbei ein Link, wo man sich darüber bestens informieren kann >> www.offene-ateliers.de

Atelier Doris Wutzler, 2015, Foto: Wutzler


Farbkreise von Kindern in der Malecke der Alten 
Handelsschule zu den Offenen Ateliers 2016

Mittwoch, 21. September 2016

Hinter den Kulissen des Theaters

Am Samstag, den 17. September 2016 fuhr eine kleine Truppe aus Kleinzschocher in die Dessauer Straße, denn dort befinden sich seit den 1950er Jahren die Theaterwerkstätten der Stadt. Hier schauten wir uns alle neuesten Arbeiten zu kommenden Operninszenierungen an. Beeindruckend, wie riesig eine Bühnenleinwand vom Nahen ist. Manch Möbelstück ebenfalls für Riesen gebaut zu sein scheint und wie gruselig echt Mordopfer aus Gummi und Stoff aussehen können. Sogar einen ganzen Friedhof aus Styropor haben wir entdeckt. Bis das aber alles fertig ist, bedarf es vieler einzelner Schritte mit Mut zum Experimentieren. Denn wer weiß denn schon, dass es sich auf Gummimilch gut malen lässt und man so ganz einfach einen geschnitzten Speer vortäuschen kann. Selbst biegsame Plasterrohre waren in ihrer Bemalung nicht von echten rostigen Eisenstangen eines Kerkers zu unterscheiden. Und was man so alles in Plaste tiefziehen kann, ist schon erstaunlich. Einige Kinder (und Erwachsene) haben frisch gezogene Masken sogar mit nach Hause nehmen können …