Kinderatelier

Ein Regal voller UTOPIEN

Endlich ist es so weit. Die Utopien im Schuhkarton beleben die Georg-Maurer-Bibliothek in Leipzig. Denn erstmals stehen in der frisch sanierten Stadtteilbibliothek in einem hohen Regal unsere bunten Objekte. Für Bücher wegen der Höhe kaum nutzbar, macht das Regal für unsere Objekte nun richtig Sinn :D Zudem liegt ein Buch aus, welches Besucher über die Hintergründe des Projektes informiert und alle Texte zu den Objekten der einzelne Schülerinnen und Schüler enthält.
Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an alle MitarbeiterInnen der Georg-Maurer-Bibliothek, die damit unser Projekt nun öffentlich zugänglich machen.
Die kleine Ausstellung ist noch bis zum 18. August 2017 zu den regulären Öffnungszeiten im 1. OG zu sehen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

UTOPIA - von der Trauminsel zur eigenen Welt

Eine erste Annäherung zum Thema "UTOPIA" fand in der Projektwoche vom 10. bis 12. April 2017 mit Schülerinnen und Schülern der Oberschule am Adler in Leipzig statt.
Nachdem wir uns auf eine Zeitreise von Thomas Morus, dem Schöpfer der Insel UTOPIA vor rund 500 begaben und irgendwo in weiter Zukunft landeten, griffen wir selbst zu Stift, Schere, Farbe, allerlei Recycling-Materialien sowie einem Schuhkarton. Denn darin versuchten wir nun, all unsere Phantasie reinzustecken, immer mit der Frage im Hinterkopf: Wie stellen wir uns eine Welt vor, die uns und alle anderen Bewohner dieser Erde glücklich machen könnte? 
Und was dabei herausgekommen ist, kann man hier schon mal sehen:



Doch gehörte zum Projekt auch ein Besuch im Leipziger Kunstkraftwerk, um zu schauen, welche utopischen Gedanken hinter manch einer Kunst stecken könnten. Neben der beeindruckenden Multimedia Show zu Friedensreich Hundertwasser haben wir auch viele andere spannende Werke entdecken können, so wie hier zum Beispiel die Pixel-Wolken "The Stranger within us" vom Wisp Kollektiv:

Kunst hautnah erleben - GYM

Eine Ausstellung in der Aula der Alten Handelsschule zeigte Arbeiten von 7 Künstlerinnen und Künstlern, die allesamt in der benachbarten ehemaligen Turnhalle in einem riesigen Gemeinschaftsatelier arbeiten. Wo früher zu Trillerpfeife Völkerball gespielt oder gymnastische Übungen zensiert wurden, entstehen heute großartige Kunstwerke, die man sich in der Ausstellung GYM vom 10. Februar bis 7. April 2017 anschauen konnte. Und dass diese Kunst auch unmittelbar berührt, zeigen Bilder von Besuchern vor einem seltsam geformten Tierchen oder einem dicken Schwein:

Eysel von Jana Mertens, Bronze, 2016
Schwein von Adam Noack, Acryl auf Leinwand, 2015





Und Nervenkitzel pur gibt es beim "Kartenhaus" von Jana Mertens: Kippt es oder kippt es nicht ?

Gefährten im Schnee


Manche Kunst kommt vor allem im Winter gut zur Geltung, wie hier die phantastische Figurengruppe der Bildhauerin Jana Mertens in der Alten Handelsschule Kleinzschochers.


Und für die Kleinen hier noch ein Buchtipp, falls es draußen mal wieder ungemütlich wird und die Sehnsucht nach Sonne und Sommer steigt: Liebevolle Geschichten von Haary und Bärchen der Autorin und Illustratorin Sylvia Steinbring in deutsch und englisch !
© Sylvia Steinbring

Neujahrswintergrüße

Mit unseren selbst gebastelten Schneekristallen wünschen wir allen eine schöne Winterzeit und freuen uns auf spannende Aktionen im Primzahljahr 2017 !


Und wer für Weihnachten noch eine schöne Geschichte sucht zum Lesen, Vorlesen oder Fortsetzen, dem sei das Buch "Wie sich die Weihnachtsgans vor dem Ofen rettete" von Natalie Dargent und Magali Le Huche wärmstens empfohlen:


Neue Drechselbank in der Alten Handelsschule

Im Handwerkskeller der Alten Handelsschule kann seit Neuestem unter Anleitung gedrechselt werden. Eine super Möglichkeit, ein altes traditionelles Handwerk des Erzgebirges in Leipzig kennen- und schätzen zu lernen:


Und wie die Drechselmaschine angetrieben wird, wurde uns auch gleich erklärt. Fast so wie eine alte Nähmaschine, nur mit Strom …
 

"Stille Post" - Eine Ausstellung zum Weiterdenken und Mitmachen

"Ich sende Dir einen Gedanken, denke ihn weiter … "
Dieser Satz des Berliner Mail-Art-Pioniers Robert Rehfeld (1931-1993) galt nicht nur den Künstlern der Ausstellung "Stille Post" in der Alten Handelsschule, sondern insbesondere auch den Besuchern. Auf welch fruchtbaren Boden er fiel, konnte nun anlässlich einer Führung für Vorschulkinder erlebt werden. Denn einige der Kinder haben sich nicht nur die ausgestellten Bilder genauer angeschaut, sondern selbst zum Stift gegriffen. So entstand zunächst ein Bild nach einem Satz, der durch 11 Kinder weiter getragen wurde. Viel Spaß gemacht hat anschließend auch ein bekanntes Faltspiel, wodurch im wahrsten Sinne des Wortes "verrückte" Figuren entstanden sind:


Doch völlig verrückt war die Tatsache, dass ein Kind zufällig 32 blaue Buchstaben auf ein Blatt geschrieben hatte und damit das 32. Bild der Ausstellung "Stille Post" mit bislang 31 Bildern geschaffen hat :o)



Link zur Ausstellung "Stille Post"